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Nachrichten
und Neuigkeiten aus Werder/Havel
27.3.2002
Eine Menge guter Vorschläge für den Obstbau und Tourismus
" Der Obstbau im Havelland zwischen Marquardt, Werder und Schenkenberg
soll umfassend unterstützt werden, um durch die Symbiose zwischen
Gartenbau, Tourismus und Gemeindeentwicklung neue Entwicklungen
in Gang zu setzen " sagte Christa Menz vom Landratsamt Belzig
am Montag zur Eröffnung des Arbeitskreises Gemeindeentwicklung
der AEP "Kulturlandschaft Havelobst". Der Landkreis hatte
nach Werder eingeladen, um mit Vertretern aus Tourismusunternehmen,
Verbänden und Kommunen darüber zu sprechen, wie die Akteure
vor-Ort aktiv in diese Planungsarbeit einbezogen werden wollen und
können. Ziel einer Folge von Beratungen des Arbeitskreises
soll es sein, gemeinsam Handlungsleitlinien und sinnvolle Projekte
zu entwickeln und deren Umsetzung in Gang zu setzen. Hierfür
sollen bereits vorhandene Ideen aufgegriffen und miteinander vernetzt
werden.
Die Teilnehmer
waren sich am Ende über das Ergebnis einig: es sind eine Menge
guter Vorschläge entstanden und weiterentwickelt worden. Der
Planungsleiter Dr. Rainer Friedel, Geschäftsführer der
Agro-Öko-Consult Berlin GmbH, brachte mehrere Beispiele vor,
wie durch Vernetzung neues entstehen kann. Beispiel Petzow: dort
wird intensiv am Frucht-Erlebnis-Garten gearbeitet, der Gäste
mit dem Motto "Sehen-Riechen-Schmecken" verwöhnen
will. Soll dieses Unternehmen erfolgreich sein, so muss der ganze
Ort standortangepasst eine hohe Qualität aufweisen. Der Tourist,
der mit dem Dampfer am Schlosshotel ankommt und den Frucht-Erlebnis-Garten
und den Lenné-Park gesehen hat soll den ganzen Ort als lohnenswertes
Ausflugsziel und Kleinod in bester Erinnerung behalten.
Neu entstand
auf Vorschlag von Landschaftsplaner Hartmut Solmsdorf die Projektidee
"Feldblüte". Um das durch die Baumblüte erreichte
hohe Aufmerksamkeitspotential für die Region zu verlängern
soll die die Blütezeit ausgedehnt werden, indem blühende
Felder inszeniert werden. Zum Beispiel kann durch "Blühbilder"
auf stillgelegten Flächen eine deutliche ästhetische Aufwertung
der Landschaft erreicht werden.
Ein weiteres,
noch zu bestimmendes Projekt, ist für die Götzer Berge
in Verbindung mit den Gemeinden Trechwitz und Schenkenberg ins Auge
gefasst worden. Hierzu hat Amtsdirektor Dr. Schemel zugesagt Kontakt
zwischen den Planern und den örtlichen Akteuren herzustellen.
Ein gewisser
Wermutstropfen war die nur sehr geringe Teilnahme. Der Landkreis
und die Agro-Öko-Berlin GmbH wollen noch mehr unternehmen,
um auf verschiedenen Wegen die Unternehmen, Verbände und Bürger
zur Mitwirkung zu begeistern.
Dr. Friedel
Agro-Öko-Consult
Berlin GmbH
Rhinstr. 137
10315 Berlin
Tel.: 030/54782352
Fax: 030/54763109
e-mail: aoec@aoec.de
Internet: http://www.aoec.de
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